Kokain

Von Kokaingebrauch oder -missbrauch kann man dann sprechen, wenn der Konsum von Kokain noch sozial integriert stattfindet. Verändert sich das Konsummuster dahingehend, dass sich der Kokainist abkapselt und die direkte Wirkung der Substanz wichtiger ist als die soziale Wirkung, liegt eine Abhängigkeit vor.

Im Unterschied zur Alkohol- und Opiatabhängigkeit ist die Kokainsucht nicht durch den täglichen Substanzgebrauch gekennzeichnet. Kokainabhängige kennen vielmehr einen zwanghaften Wechsel zwischen Konsumphasen und Erschöpfungsphasen, in denen sich Körper und Psyche von der exzessiven Konsumphase erholen.

Eine effektive Therapie von Kokainabhängigkeit sollte Folgendes beinhalten:
  • zugeschnitten sein auf individuelle Probleme und Bedürfnisse
  • sich sowohl mit den Problemen befassen, die mit den Folgen des Kokainkonsum verbunden sind (medizinisch, Familien- und Sozialbeziehungen) wie mit dem Konsum selbst (Auslöser, Rückfälle)


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