Essstörungen
Essen ist etwas Alltägliches, ein grundlegendes Bedürfnis, um am Leben zu bleiben.
Essen ist auch Genuss, Geselligkeit, Trost und Entspannung.
Zum Problem wird Essen dann, wenn der Umgang mit dem Essen aus der Kontrolle geraten ist.
Das kann übermäßiges Essen bedeuten oder aber auch das Gegenteil, die Verweigerung.
Essen wird dann funktionalisiert und in den Dienst anderer Bedürfnisse gestellt. Es werden
über die Nahrungsaufnahme, Nahrungskontrolle oder die Nahrungsverweigerung Gefühle
wie Stress, Einsamkeit, Wut und Trauer reguliert.
In der Behandlung liegt der Schwerpunkt im Verstehen und Aufarbeiten der Hintergründe, um
verdrängte Gefühle und Bedürfnisse wieder zulassen zu können.